Auf dieser Seite möchten wir Ihnen das Thema Patientenverfügung etwas näher bringen.
 
Wir wissen, dass niemand sich gern mit dem Thema beschäftigen möchte, aber jeder Mensch sollte zu einem Zeitpunkt, wo er selbst nicht mehr in der Lage ist, seinen Wunsch und seinen Wille weiterzugeben, so behandelt werden können, wie er es sich wünschen würde.
Wir waren dieses Jahr zum "Tag der Pflege" unserer Krankenkasse. Ein wesentlicher Bestandteil war das Thema "Patientenverfügung", welche Bausteine müssen darin enthalten sein und wie wird sie richtig ausgefüllt, damit sie letztendlich auch richtig umgesetzt werden kann, Es wurde dabei die Patientenverfügung des Freistaates Bayern empfohlen, da in ihr alles wesentliche enthalten ist, was im den Fall der Fälle am wichtigsten ist.
 
Wir haben auf Empfehlung beim Tag der Pflege die Patientenverfügung des Freistaates Bayern in seiner kompletten Version zum Download bereitgestellt. Wer möchte, kann sie sich in seinem gesamten Umfang herunterladen.
Da sich nun nicht jeder diese 57 Seiten herunterladen will, haben wir dieses Werk für Sie auseinander genommen und alle Bausteine noch einmal einzeln zum Download bereitgestellt.
Die allgemeine Vollmacht

Die allgemeine Vollmacht:
In ihr können Sie bestimmen , wer Sie wo
vertreten darf. Sie legen dabei fest, ob Sie eine einzelne Person in allen Bereichen Vertreten darf oder ob Sie möchten, dass verschiedene Personen Sie in den verschiedenen Belangen zu vertreten haben.

Konto-/Depotvollmacht

Die Konto-/Depotvollmacht:
Sie regelt, wer für Sie bei Ihrer Bank oder Sparkasse Ihre finanziellen Angelegenheiten übernehmen darf. Sie können selbstverständlich auch noch zu den Zeiten, wo es Ihnen noch gut geht, diese Dinge direkt bei Ihrer Bank oder Sparkasse regeln. Sie gehen einfach mit der Person Ihres Vertrauens zu Ihrer Bank oder Sparkasse und erteilen eine Vollmacht "über den Tod hinaus".

Betreuungsverfügung mit Wertevorstellung
Patientenverfügung mit einem Notfall- und Medikamentenplan

Die Patientenverfügung:
In ihr werden alle wesentlichen gesundheitlichen Fragen erwähnt, die zu erfolgen haben, wenn Sie Ihren freien Willen nicht mehr bilden oder verständlich äußern können.
Dazu gehört auch eine Anpassung der Patientenverfügung für den Fall schwerer Krankheit mit einem Notfall- und Medikamentenplan.

Kärtchen für das Portmanaise


Das Kärtchen stecken Sie bitte zu Ihren Ausweisen oder Ihre Krankenkarte stecken können, damit die Helfer wissen, dass es eine Patientenverfügung gibt.

 

Damit sollte alles abgedeckt sein, was für Sie wichtig ist, um im Fall der Fälle sicher zu sein, dass Ihr Wunsch und Wille weitergegeben und umgesetzt wird.
Es soll der Wunsch und der Wille des Betroffenen umgesetzt werden und da sollen alle, die an der Umsetzung beteiligt sind, wissen, was zu tun ist und es muss alles seine Gültigkeit haben. Leider scheitert die Umsetzung von Patientenverfügungen oft daran, dass sie nicht die richtig aufgesetzt wurden. In vielen Fällen weiß auch niemand, dass es eine derartige Patientenverfügung gibt oder wer dann der erste Ansprechpartner ist.
Zu weiteren Fragen stehen wir Ihnen jederzeit gern mit Rat und Tat zur Seite. Gern können Sie uns dazu anrufen, per Kontaktformular oder per Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! kontaktieren.
Gern helfen Ihnen wir beim Ausfüllen Ihrer Patientenverfügung und stellen Ihnen auf Wunsch auch gern Ihre Patientenverfügung als Ausdruck zur Verfügung.

Da Sie jederzeit Ihre Patientenverfügung auf Ihre persönliche Lebenssituation anpassen können, sollte die frühzeitige Ausfertigung kein Problem sein.